Monatsplaylist – Wintermärchen Januar 2016

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Um Neues anzufangen braucht es keinen perfekten Zeitpunkt. Grundsätzlich bin ich kein Verfechter davon, Veränderung an einen Datum zu binden, was ich im letzten Post sehr deutlich gemacht habe. Doch für diese Sache hier, mache ich mal eine Ausnahme.

Sicher hat jeder irgendwas, was man ständig tut, es schon fast unbewusst, wie eine Art Automatismus ohne groß darüber nachzudenken. Aber wenn es fehlen würde, würde man es doch sofort vermissen. Ganz genau so ist es für mich mit dem Musik hören.

Eigentlich höre ich immer Musik: im Auto, in der Bahn, auf dem Fahrrad, beim Sport, beim Lernen oder beim Arbeiten. Man könnte fast denken, dass es bei einem derart ständigen Konsum doch nur noch um eine Form von Hintergrundbeschallung geht. Dieser Aussage kann ich gänzlich widersprechen.

Meine Musik ist keinesfalls zufällig oder willkürlich gewählt. Sie ist so viel mehr für mich als bloßes Mittel zur Bekämpfung der Stille. Oft ist man sich der Kraft und Wirkung, die Musik auf einen Menschen haben kann gar nicht bewusst. Bisher habe ich mich meistens damit begnügt, den geschmackvoll zusammengestellten Playlists meines Freundes zu lauschen, doch inzwischen reicht das nicht mehr aus für mich.

Deswegen habe ich zu Beginn des Jahres damit begonnen, eine Monatsplaylist auf meinem Spotify-Profil zu erstellen und jeden Monat wird eine neue hinzukommen. Ich werde die Playlist immer zu Beginn des Monats erstellen und sie in den folgenden Wochen nach und nach wachsen lassen. Hier kommt ihr schonmal direkt zur neuen Playlist für Februar! Und was findet man in diesen Playlists? Kurz gesagt: mich!

Mein Leben lässt sich eigentlich relativ leicht in einzelne Abschnitte einteilen, die von bestimmten Stimmungslagen geprägt sind. Ich will nicht sagen, dass sich meine Stimmung immer genau monatlich ändert, auch wenn man das Frauen gerne nachsagt. Trotzdem gibt es in der Regel immer irgendetwas, das mich beschäftigt und in eine Richtung lenkt. Natürlich schlägt sich das auch in meiner Musik nieder, die ich höre.

Für die inhaltliche Gestaltung der Playlists möchte ich mir selbst keine Regeln auferlegen. Die Songs der Playlist spiegeln die Emotionen, Gedanken oder Gefühle wieder, die passend waren für meinen Monat. Grundsätzlich tendiere ich eher zu elektronischen Klängen als zu Hip-Hop Beats, dennoch möchte ich kein Genre ausschließen. Auch die Aktualität der Songs wird keine Rolle spielen. Wenn das Lied für mich in die Stimmung des Monats passt, wird es auch Teil meiner musikalischen Monatsfavoriten.

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Wintermärchen – Januar 2016

Mein Januar war sowohl melancholisch und ruhig, als auch aktiv und kraftvoll. Trotz meiner Ablehnung gegenüber Neujahrsvorsätzen, habe ich im Januar viel Sport gemacht. Nichts ist für mich dabei motivierender als ein regelmäßiger und deeper Beat. Der Rhythmus ist unterstützend für die Atmung und jede gleichmäßige Bewegung wie Radfahren oder Joggen. Viele elektronische Songs der Playlist erfüllen genau diese Funktion.

Doch es gibt auch andere Songs, die primär wegen ihren Texten ihren Platz im Januar gefunden haben. Um die besinnliche Zeit kurz nach Weihnachten und die Ruhe zu Beginn des Jahres, hatte ich viel Zeit um einiges in meinem Kopf Revue passieren zu lassen inspiriert von passenden Lyrics. Der Schnee hatte zudem eine sehr beruhigende Wirkung auf mich. Wie ein Schutzmantel hat er sich über alles gelegt und den Dingen eine gewisse Unantastbarkeit verliehen.

Das war mein Januar. Mein Ziel ist es das Bewusstsein für Musik zu erweitern. Viel Spaß mit der Playlist Wintermärchen Januar 2016!

Fotos: Tilo Hensel

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